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DEin Immunsystem wird deine waffe gegen krebs

 

Durch die überwältigende Hilfe aus der Region, ist es uns gelungen, den sensationellen Spendenstand von über einer Million zu erreichen! 

Würzburger Uniklinikum mit visionärem Ansatz zur Krebsheilung

 

 

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PROJEKTBESCHREIBUNG

 

Jeder zweite Bewohner der westlichen Welt erkrankt an Krebs, zahlreiche Erkrankte sterben, oft nach langem Leidensweg für Patienten und Angehörigem an den Folgen der heimtückischen Krankheit. Bis heute ist eine langfristige Genesung nicht die Regel und die Behandlung mit handelsüblichen Chemotherapeutika geht häufig mit  Nebenwirkungen einher. Auch psychisch ist die Situation oft sehr anstrengend. So führen – zusätzlich zur Schockdiagnose Krebs – vor allem die monatelange Therapie sowie die Trennung von Familie und Beruf, zu einer erheblichen Belastung.

 

Vor allem bei stark fortgeschrittenen, aggressiven und metastasierten Tumoren versagen herkömmliche Therapien häufig, weshalb die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten eine der größten medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellt. 

Ein vielversprechender Ansatz hierbei ist die Neuausrichtung des körpereigenen Immunsystems, das eingesetzt werden kann, um Tumorzellen zu eliminieren.

Allerdings zeigt auch diese Therapie oft Nebenwirkungen, wenn das Immunsystem nicht zwischen gesunden Zellen und den entarteten Tumorzellen unterscheiden kann. Diese Nebenwirkungen können mitunter sogar tödlich sein. Ziel der Forschung in den kommenden Jahren ist es, den körpereigenen Immunzellen beizubringen, welche Zelle entartet, also bösartig ist und welche nicht. Je genauer das Therapeutikum dies dem Immunsystem vermitteln kann, desto geringer sind die Nebenwirkungen für den Patienten.

 

 


 

 

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Hierfür werden in der Immuntherapie Antikörper eingesetzt, die sowohl an die körpereigenen Immunzellen als auch an die Tumorzelle binden. Antikörper sind hochspezifische Proteine, die nur an exakt passende Oberflächenmarker, „Antigene“ genannt, binden können. Diese Spezifität ist Grundlage für den therapeutischen Einsatz von Antikörpern. Herkömmliche Antikörper in der Immuntherapie verwenden nur ein Bindemotiv auf der Oberfläche der Tumorzelle. Dies setzt jedoch voraus, dass dieses Bindemotiv oder Antigen exklusiv auf Tumorzellen zu finden ist. Diese Möglichkeit bietet sich bisher jedoch nur bei wenigen Krebserkrankungen an.

 

In den Laboren der Arbeitsgruppe von Privatdozent Prof. Dr. Gernot Stuhler und Dr. Thomas Bumm am Universitätsklinikum Würzburg wird die nächste Generation von Antikörpern selbst entwickelt und produziert. Diese weltweit einzigartigen Antikörper werden „HemiBodies“ genannt. Sie besitzen, durch das Erkennen von zwei verschiedenen Antigenen/Erkennungsmotiven auf der Oberfläche der Tumorzellen eine extrem erhöhte Spezifität. Somit werden nur doppelt Antigen positive Tumorzellen durch das körpereigene Immunsystem zerstört, das gesunde Gewebe wird verschont.

 

 

HemiBodies greifen gleichzeitig zwei Antigene auf der Tumoroberfläche an und richten dadurch das Immunsystem erfolgreich gegen die Krebszellen. Um diese Spezifität zu erreichen, bestehen HemiBodies aus zwei getrennten Antikörperfragmenten, die gegen unterschiedliche Antigene auf Tumorzellen gerichtet sind. Am Ende eines jeden HemiBodies befindet sich eine geteilte Bindungsstelle, die alleine nicht in der Lage ist Killerzellen des Immunsystems zu aktivieren. Erst wenn zwei verschiedene HemiBodies auf der Oberfläche einer Tumorzelle gebunden haben, kann sich die vorher geteilte Bindungsstelle zusammenfügen/komplementieren. Erst jetzt entsteht ein sogenannter „tri-spezifischer Antikörperkomplex auf der Oberfläche der Tumorzelle und kann körpereigene Killerzellen aktivieren. Diese Aktivierung löst die hochspezifische Elimination der Tumorzelle durch die Killerzellen des Immunsystems aus. Gesundes Gewebe wird nicht geschädigt, da die Kombination bestimmter Oberflächenmarker nur auf Tumorzellen zu finden ist, nicht aber auf gesundem Gewebe.

 

 

Oberflaechenmerkmale

Das Besondere der HemiBody Technik besteht darin, dass das Binden nur einer Art von HemiBodies nicht zur Aktivierung der Killerzellen führt. Erst wenn zwei verschiedene HemiBodies an eine Tumorzelle gebunden haben, kommt es durch das Zusammenlagern der Hemibodyfragmente zur Bindung und Aktivierung von Killerzellen.

 

 


 

 

Wofür werden Gelder benötigt?

 

Am Universitätsklinikum Würzburg sollen diese Antikörper für den klinischen Einsatz weiterentwickelt werden. Hierfür werden Wissenschaftler/innen und technische Assistent/innen benötigt sowie die Anschaffung kostenintensiver Geräte, welche die Produktion im großen Maßstab ermöglichen.

 

 


 

 

Warum sollten Sie genau dieses Projekt unterstützen?

 

Das Universitätsklinikum Würzburg  hat die Möglichkeit, den nächsten großen Wurf bei der Behandlung von Krebs zu machen. Dieser Ansatz ist weltweit einzigartig und wurde in Würzburg entwickelt. Es besteht jedoch auch starkes Interesse aus den USA, diese Technologie  einzukaufen – entsprechende Anfragen US-amerikanischer Biotech Firmen liegen bereits vor. Die Arbeitsgruppe Stuhler/Bumm ist allerdings bestrebt die Weiterentwicklung bis zum klinischen Einsatz in Würzburg voranzutreiben. So soll unter anderem sichergestellt werden, dass das Medikament beim Patienten ankommt und die große Potenz dieser Therapiemöglichkeiten auch klinisch geprüft werden kann. Trotz intensiver Forschung konnte bisher für zahlreiche Krebserkrankungen keine geeignete Therapie gefunden werden – HemiBodies könnten die neue Generation der Krebsimmuntherapie werden. Jedoch ist der Weg in die Klinik noch weit. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung ist eine Weiterentwicklung der HemiBodies in Würzburg nicht möglich.

 

 

Krebstherapie-Forschung-Team

Helfen Sie mit, dass diese Forschung in Würzburg weitergehen kann. Helfen SIE mit, Patienten neue Hoffnung zu schenken. SIE haben die einmalige Möglichkeit Teil dieses Projektes zu sein und eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit mit anzugehen – gemeinsam im Kampf gegen Krebs!


Würzburg hat die Chance einen großen Beitrag zur Krebsforschung zu leisten, seien SIE ein Teil davon! Die Schockdiagnose Krebs kann uns alle treffen – als Patient oder Angehöriger – helfen SIE mit, dass vielen Menschen in Zukunft geholfen werden kann! Krebs geht uns alle an! 

 

Ziel ist es Patienten mit der Diagnose Krebs Hoffnung zu schenken – so viel wie möglich. Mit dieser neuen Therapie könnte sich den Ärzten in Zukunft, eine ganz neue Möglichkeit der individuellen Behandlung erschließen. Mit einer Spende für die Forschung schenken SIE allen Betroffenen und Angehörigen Hoffnung. 

 

 

Sie möchten weiter für die Forschung im Kampf gegen Krebs spenden? 

Hierfür haben wir ein spezielles Spendenkonto eingerichtet:

 

Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

Sparkasse Mainfranken Würzburg
IBAN : DE79 7905 0000 0000 0776 77

 

GRUSSWORT DER SCHIRMHERRIN BARBARA STAMM

Präsidentin des Bayerischen Landtags

 

Stamm-Portrait

Schirmherrschaft Crowdfunding-Kampagne

In Deutschland erkranken jährlich knapp 500.000 Menschen neu an Krebs, in etwa jeder Vierte stirbt daran. Das sind Zahlen, die jedem verständlicherweise erst einmal Angst machen. Wann immer die Diagnose Krebs lautet, sitzt der Schock tief. Hoffnung gibt jedoch die Aussicht auf Heilung. Dank des medizinischen Fortschritts haben sich die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Krebskranken mittlerweile deutlich verbessert.

 

Deswegen ist es dringend notwendig, die hervorragenden Ansätze der Forschung weiterzuführen, um so die Perspektive für die Betroffenen zu ändern und den Schock zu mindern. Über die zentrale Bedeutung von wirksamen Krebsmedikamenten mit akzeptablen Nebenwirkungen wird längst nicht mehr nur diskutiert, sondern von einer Arbeitsgruppe an der Universitätsklinik in Würzburg bereits intensiv geforscht und entwickelt. Forschung ist teuer – aber sie ist eigentlich sogar unbezahlbar, wenn es um die Gesundheit und damit letztendlich um unser Leben geht. Deshalb unterstütze ich als Schirmherrin das Spendenprojekt / die Crowdfunding-Kampagne des Vereins Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

 

Signatur-B-Stamm