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11. Dezember 2017

Größtes Weihnachtsorchester Nordbayerns

 

Bei der fünften Leinacher Waldweihnacht sammelten Musiker 8000 Euro für den Kampf gegen Krebs

 

LEINACH Gabriele Nelkenstock ist überwältigt. „Das, was die Leinacher Waldweihnacht den Menschen an Wärme und Nähe bietet, das muss Weihnachten sein“, sagt sie voller Freude über den großen Erfolg einer Benefizaktion. Die fünfte Leinacher Waldweihnacht fand in Kooperation mit dem Nordbayerischen Musikbund und der Nordbayerischen Bläserjugend statt.
Unermüdlich hatten die veranstaltenden Vereine des Vereinsrings aus dem oberen Leinach die Werbetrommel gerührt, um die Benefizaktion zu unterstützen. Schließlich war es Ziel eines jeden Musikers, der sich am beabsichtigten größten Weihnachtsblasorchester Nordbayerns beteiligte, mit Hilfe von Sponsoren zehn Euro für den Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und dessem neuesten Projekt „Nähe schenken“ zu spenden.
Rastlos waren im Vorfeld aber auch wieder über drei Wochenenden hinweg jeweils bis zu 60 Helfer aktiv, die angetrieben von Chef-Organisator Waldemar Amrehn alle logistischen Herausforderungen einer Veranstaltung inmitten eines Schwarzkiefernwaldes mit Bravour erledigten. Schon im April hatten in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Nordbayerischen Musikbundes die Planungen zur Benefizaktion begonnen. Für die vielen Besucher, die nach bewährtem Muster Shuttlebusse nutzen können, ist es die einzigartige Atmosphäre des Ruhe, Frieden und Stille ausstrahlenden Waldes, die sie jedes Jahr aufs Neue anlockt. Gerne nehmen sie auch den beschwerlichen, steilen Anstieg in Kauf, bevor sie eintauchen ins liebevoll, mit viel Herzblut kreierte Budendorf, unter den Schwarzkiefern. Am Samstagnachmittag hatten sich 200 Musiker im Alter zwischen sieben und 86 Jahren, nicht nur aus Nordbayern, sondern sogar aus dem hessischen Fulda und Leinachs sächsischer Partnergemeinde Bräunsdorf eingefunden, um die Benefizaktion zu unterstützen. Die größten Gruppen kamen in guter Nachbarschaft aus Greußenheim und Erlabrunn. Für das hochgesteckte Spendenziel hätte diese Resonanz lediglich eine Spendensumme von 2000 Euro im solidarischen Kampf gegen Krebs bedeutet. Am Sonntagnachmittag bei der Scheckübergabe aber waren es 8000 Euro, die Nelkenstock und Würzburgs Stadträtin Judith Jörg als Patin des Hilfsprojekts „Nähe schenken“ zur Finanzierung von Angehörigen-Aufenthalten während der Behandlung von Krebspatienten überreicht werden konnten. Spenden sammelte vor Ort auch die Fränkische Weinkönigin Silena Werner. „Das, was die Leinacher Waldweihnacht den Menschen an Wärme und Nähe bietet, das mussWeihnachten sein“, war Gabriele Nelkenstock mit den drei prominenten Dirigenten des Weihnachtsblasorchesters von der einzigartigen Atmosphäre emotional überwältigt. Mit Manfred Ländner, dem Präsidenten des Nordbayerischen Musikbundes, hatten auch Kreisvorsitzender und Eibelstadts Bürgermeister Markus Schenk sowie Landrat Eberhard Nuss gekonnt den Taktstock geschwungen. Dazu rieselte leise der Schnee. Perfekter könnte die Leinacher Waldweihnacht nicht inszeniert sein. Es waren aber auch persönliche Schicksale, die der Benefizaktion Erfolg – und wie von Gabriele Nelkenstock gefordert – Gesichter gaben.
Ein seit vier Jahren an Leukämie erkrankter Aussteller trug mit einer Spende ebenso zu einem üppig gefüllten Spendentopf bei, wie eine Musikerin, die gerne Mitglied des größten Weihnachtsblasorchesters gewesen wäre.Wegen der heimtückischen Erkrankung aber war sie verhindert. Sie beauftragte eine Freundin, ihre Geldspende zu übergeben. Da waren selbst die sportlichen Botschafter der Aktion von den Rimparer Wölfen, vertreten durch Geschäftsführer Roland Sauer und den Spielern Patrick Gempp, Benjamin Herth, Jan Schäffer, Andreas Wieser und Trainer Mathias Obinger, ergriffen.

 

Text: HERBERT EHEHALT (MainPost)

 

 

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